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11/09/2010

Klassik mal anders

Was für ein Abend.
Der Monat November steht ja ganz im Zeichen der Musik. Nachdem es in den letzten anderthalb Jahren relativ ruhig was was Konzerte betrifft (zumindest für meine Verhältnisse), herrscht jetzt wieder Normalität (für meine Verhältnisse)-viele Konzerte in kurzer Zeit. Nach Train in Erlangen am 28.10., zwei Pohlmann-Konzerten (Münster am 1.11. und Köln am 2.11.) und Reinald Grebe in Berlin letzten Freitag, ging es gestern für David Garrett nach Zwickau.
Die Karten dafür lagen bereits ein Jahr im Schrak. Ich muss zugeben, dass ich dies in den letzten Wochen ein wenig bereut habe, da Pohlmann gestern Abend in Lüneburg gespielt hat. Am Ende des Abends sah das dann aber anders aus. Das David Garrett-Konzert war der Wahnsinn (und letztendlich habe ich ja auch noch zwei Pohlmann-Konzerte nächste Woche vor mir).
Ganz im Sinne von Rock meets Classic war das Konzert von der ersten Sekunde an ein Hammer. Während das Orchester und die Band anfingen zu spielen, sah man Garrett nur auf der Leinwand. Er "schlich" sich von hinten an, direkt vorbei am Publikum und dank der ziemlich guten Sitzplätze auch direkt vorbei an uns. Von Mozart über Michael Jackson, Bach und Aerosmith war alles dabei. Bekannte Soundtracks aus Mission Impossible und Pirates of the Carribean waren auch dabei. Bei Letzterem ging's dann auch nochmal durch's Publikum und wieder vorbei an uns.
Zusätzlich zu der unglaublichen Musik, gab's auch noch eine umwerfende Lichtshow, die Feuerwerke, Feuerbälle, Luftschlangen und Laser-Show beinhaltete. Ich muss jedoch zugeben, dass dies manchmal schon fast ein wenig zu viel war, da es in ein paar Fällen ein bisschen von der Musik abgelenkt hat.
Trotzdem geht's im neuen Jahr auf das nächste, dann sogar mit der ganzen Familie und nicht nur mit meiner Mutti.
Und zu guter Letzt hier jetzt noch ein paar Videos von den verschiedenen Künstlern, ich ich in den letzten Wochen gesehen habe:









7/22/2010

Die ersten Bilder sind da...

Ich habe in den letzten Tagen fleißig Bilder gemacht und die ersten sind bei Facebook auch schon online. Aus Zeitmangel schaffe ich es gerade erstmal nicht sie hier auch hochzuladen.

10/24/2008

Berufswunsch Groupie

Ich habe da mein MySpace was gefunden, was ziemlich gut beschreibt, was bei Konzerten so manchmal abgeht und was ich persönlich manchmal auch ein wenig erschreckend finde.

Um zu wissen, was ich genau meine, den Blog bei Groupie TV lesen.

Teile des Textes sind natürlich schon mit einem Augenzwinkern zu sehen.

Halloween-Party am 30.10.

Schon vor einem Jahr veranstalteten die B.A. Amerikanisten der Uni Leipzig eine Halloween-Party im FourRooms. Was damals noch eine spontane Sache war, wurde in diesem Jahr genau geplant, so dass alles noch größer wird und besser wird.
Jetzt soll dafür auch Werbung gemacht werden... Schließlich sollen möglichst viele Leute kommen, um mit uns zu feiern und Spaß zu haben!
Die ganze Sache findet wie gesagt am 30.10. im FourRooms in Leipzig statt. Los gehts ab 21 Uhr. Um reinzukommen muss man den netten Leuten am Eingang jedoch ein bisschen was aus seinem Geldbeutel abgeben, sowas will schließlich finanziert werden ;) Wer nen' tolles Kostüm hat, darf für 2 Euro rein und hat dazu die Chance auf coole Preise beim Kostümwettbewerb um Mitternacht. Studenten kommen für 3 Euro rein und alle anderen für 4. Lohnen tut es sich auf jeden Fall!!!
Letztes Jahr war es schon voll und da wurde nur etwa zwei Wochen geplant.

10/20/2008

Abschluss der Konzert-Saison 2008

Unglaublich aber war, gestern Abend fand das letzte Konzert in diesem Jahr für mich statt. Dafür stand die ganze letzte Woche im Zeichen der Live-Events.

Angefangen habe ich mit Fresh Rock 2008 in Chemnitz. Ein Ticket - vier Bands: Neon Light (glaube zumindest, dass die so hießen), i.O (f.k.a. Guano Apes), Jennifer Rostock und Revolverheld.
Als Neon Light auf die Bühne kamen und anfingen zu spielen war das Publikum doch etwas geschockt. Als Musik würde ich das, was die Jungs auf der Bühne fabriziert haben, jedenfalls nicht bezeichnen. Jule hat es als "übersteuerten Krach" beschrieben, was ziemlich treffend ist. Selbst der Tontechniker stand gelangweilt am Bühnerand (später stellte ich fest, dass er sowieso nur "geborgt" war). Wir waren ihm ganz dankbar, dass er regelmäßig Zettel für die Band hochhielt, wie lange sie noch spielen durften. Leider hielten sich diese Möchtegern-Rocker da nicht dran und haben bewusst einfach weitergespielt.
Nachdem sie endlich von der Bühne verschwunden waren und der Umbau beendet war, kamen dann i.O. Wir wussten zwar, dass es sich um die Guano Apes handelte, wussten jedoch nicht, warum sie unter neuem Namen auftreten. Das war schnell geklärt: An der Stelle der früheren Frontfrau Sandra Nasic stand nun Charles Simmons (ein Amerikaner, der bisher eher R'n'B und Soul Musik gemacht hat). Klasse Musik und im Vergleich zu Neon Light eine Steigerung um 600%.
Danach kamen dann Jennifer Rostock. Auf den Auftritt hatte ich mich eigentlich gefreut. Ich kannte bereits ein paar Mitschnitte und die hatten mir gefallen. Leider konnten sie meine Erwartungen nicht 100%ig erfüllen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich von i.O. unglaublich begeistert gewesen bin.
Als letztes dann Revolverheld. Der Grund, warum wir überhaupt nach Chemnitz gefahren sind. Nach zweimonatiger Pause hatte ich zunächst zwar keine Lust auf das Konzert, aber meistens werden die dann doch am besten. So war es dann natürlich auch! Jo, Kris, Niels, Jakob und Flo haben die Bühne wie immer gut gerockt. Das Publikum war ziemlich klein und dementsprechend auch ziemlich ruhig. Davon haben wir uns aber nicht stören lassen und haben wie immer unser Ding durchgezogen und haben mitgerockt.

Nach dem Konzert wurde mir dann ein wenig anders, denn mir wurde bewusst, dass wie ja noch wieder zurück nach Leipzig mussten und am nächsten Tag die Uni wieder anfing. Im Bett war ich dann gegen drei und aufgestanden bin ich bereits im sechs wieder. Dieses „Thema“ sollte sich dann auch durch die Woche durchziehen.

Weiter ging es dann am Mittwoch Abend. Da bin ich zwar zu keinem Konzert gegangen, aber es war trotzdem genauso gut. Ich war bei der Lesung von Ralf Schmitz. Bis kurz vor Beginn wusste ich nicht mal genau woraus er lesen würde. Das er ein Buch mit dem Titel „Schmitz Katze“ geschrieben hatte, in dem es genau darum ging – um seine Katze, war an mir vorbei gegangen.

Obwohl ich ein Hundemensch bin, war ich begeistert von dem, was er da so vortrug. Dass er nicht die ganze Zeit sitzen blieb, verwunderte mich dabei nicht so sehr. Der Mann ist wie ein Flummi und genau so sprang er auch immer wieder aus seinem Sessel auf, um seine Geschichten aus dem „Stehgreif“ zu erzählen.

Die Nacht wurde dann auch wieder etwas kürzer, einfach aus dem Grund, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Aber zum Glück musste ich Donnerstag ja erst um elf an der Uni sein.

Freitag stand dann erneut Revolverheld auf dem Plan. Dieses Mal ging es nach Jena. Irgendwer hat gemeint, dass die Jungs in diesem Herbst einmal quer durch die häßlichsten Städte getourt sind. Da könnte was dran sein. Neben Chemnitz und Jena standen auch Brmeberhaven, Darmstadt und Recklinghausen mit auf der Liste.

Der Tag fing jedoch schon lange vor dem Konzert an. Aufgestanden bin ich um fünf. Ich musste noch ein bisschen was erledigen bevor ich um elf an die Uni musste. Um drei wollten wir dann eigentlich los fahren. Das ist nicht so ganz was geworden (ich war Schuld). Um halb vier ging es dann aber los.

Um fünf – also nach zwölf Stunden auf den Beinen – kamen wir in Jena an. Daniela war schon da und so war uns der Platz weit vorne gesichert. Nachdem mein Navi mich mal wieder verwirrt hat, haben wir das F-Haus dann aber doch ziemlich zügig gefunden.

Nach zwei Stunden in der Kälte warten, durften wir dann rein. Gott sei Dank! Jetzt hieß es aber wieder eine Stunde warten bis die Support Band Revolving Door auf die Bühne kam. So schlecht, wie Neon Light am Sonntag gewesen waren, so klasse war diese Band bestehend aus drei Mädels an Gitarren, einem Gitarristen und einem Drummer. In meinen Augen haben die fünf bereits gute Stimmung gemacht, was bei der Größe des Publikums gar nicht so leicht war.

Für die Jungs von Revolverheld muss es doch ein bisschen deprimierend gewesen zu sein, auf die Bühne zu kommen und einen halbleeren Saal zu sehen. Daniela hatte er erzählt, dass die Jungs am Abend zuvor in Darmstadt von Publikum begeistert waren (ich glaub’s erst, wenn ich es selber erlebe), also dachten wir uns, da müssen wir mithalten. Nun ist das F-Haus nun leider nur halb so groß wie die Centralstation. Daniela, Katha und ich gaben trotzdem unser besstest, was in Anbetracht der Tatsache, dass wir alle drei viel zu wenig geschlafen hatten und schon wieder viel zu lange wach waren, doch einiges war. Ich weiß selbst nicht genau wie, aber wir haben durchgehalten, obwohl wir schon bei der Hälfte des Konzerts total geschafft waren.

Dafür wurden wir dann aber auch belohnt. Daniela bekam Jo’s Handtuch (worauf ich gut und gerne verzichten kann) und ich einen von Jakob’s Drumsticks (den ich auch wirklich haben wollte). Anschließend noch Autogramme geholt und Fotos gemacht und dann war das letzte Revolverheld-Konzert für dieses Jahr auch schon zu Ende.

Gestern war dann der Abschluss für die gesamte Saison: James Blunt in der Arena Leipzig. Wieder einmal machte mich der Support sprachlos und wieder einmal in negativem Sinn. Leider schien das gar nicht vorbei gehen zu wollen.

Nach einer etwas längeren Umbauphase ging es dann auch los. Während ich mich bei der Vorband noch verzweifelt in ein Pohlmann oder Revolverheld Konzert gewünscht haben, war das schnell vergessen, als James Blunt auf der Bühne stand.

Wie immer war es einfach klasse, nur leider viel zu kurz. James Blunt spielt eben doch in einer anderen Liga als Pohlmann und Revolverheld. Da liegen einfach Welten dazwischen.


Leider ist das jetzt auch vorbei und zum ersten mal in zwei Jahren liegen keine Karten für die nächsten Konzerte bereit. Pohlmann hat bis jetzt keine neuen Termine bekanntgegeben und Revolverheld macht jetzt erst mal Pause, um an neuen Songs zu arbeiten. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese Konzertpause nicht allzu lang wird bzw. zumindest schnell vergeht. So ganz weiß ich nämlich nicht, wie das so ganz ohne Konzerte werden soll. Schließlich ist die Liste der Konzerte, die ich in diesem Jahr besucht habe lang.

  1. Harlem Gospel Singers, Leipzig
  2. Pohlmann, Aschaffenburg
  3. Pohlmann, Saarbrücken
  4. Revolverheld, Erfurt
  5. Pohlmann, Frankfurt
  6. Revolverheld, Frankfurt
  7. James Blunt, Berlin
  8. Revolverheld, Berlin
  9. Revolverheld, Darmstadt
  10. Pohlmann, Darmstadt
  11. Pohlmann & Revolverheld, Oschersleben
  12. Gregor Meyle, Pohlmann, Clueso, Wünsdorf
  13. Revolverheld, Lichtenfels
  14. Pohlmann, Berlin
  15. Revolverheld, Berlin
  16. Revolverheld, Chemnitz
  17. Revolverheld, Jena
  18. James Blunt, Leipzig

Und in dieser Liste sind kleine Events, wie die MySpace-Party im Flower Power, das Campusfest und der Vorentscheid zum …Band Wettbewerb noch gar nicht mit eingerechnet.

Was mir aber auch auffällt ist, dass ich mit Ausnahme des letzten Konzertes immer erst fahren musste, um meine Lieblingskünstler live zu sehen.

5/08/2008

Müde, aber glücklich

So fühle ich mich gerade. Mir fallen die Augen beinahe zu, aber das ist egal, denn das Revolverheld-Konzert war super. Das es unplugged war, war eine kleine Überraschung und ein wenig ungewohnt, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß.
Es war auf jeden Fall richtig dafür extra nach Berlin zu fahren. Ich würde es auch sofort wieder tun.

Hier ein paar Bilder vom Konzert (und direkt danach). Sie sind nicht unbedingt so super gut geworden, aber das lag daran, dass wir keinen Blitz benutzen durften :(

4/12/2008

Bitte lachen...

... auch wenn es regnet.

Ich bin eben nach Hause gekommen und obwohl ich nur die paar Meter vom Brühl zu meiner Wohnung laufen musste, sehe ich jetzt so aus:

Nass von Kopf bis Fuss.
Warum bitte gewittert es mitten im April? Und warum muss es ausgerechnet dann, so dolle regnen, wenn ich nach Hause will?

Übrigens dieses Bild ist eine abasolute Ausnahme, also genießt es. Normalerweise würde ich nämlich nie Bilder online stellen, die ich mit meiner WebCam gemacht habe, aber das musste heute Mal sein.

1/07/2008

(Mit)Schrei[b]en

Ich bin gerade in der Albertina und sitze über meinem letzten DaF-Exzerpt für dieses Semester. Ich musste schon genug machen und so ist es nicht sonderlich schwer, wenn man mal davon absieht, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust habe.
Thema des Exzerptes: Die Fähigkeit Schreiben im DaF-Unterricht. Im Prinzip muss ich mir nur Notizen aus einem Buch herausmachen, die ich dann hochlade. Nichts weiter dabei…
Würde sich da nicht jedesmal dieser kleine Fehler beim zu schnell tippen einschleichen, bei dem aus dem schreiben jedesmal ein schreien wird, was mir bei dem Gedanken an Fremdsprachenunterricht doch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Zumindest wäre eine FSU bei dem nicht nur geschrieben, sondern auch geschrien wird, lustig anzuschauen.
Also dann, zurück ans Exzerpt schreien, ähm, ich meine natürlich schreiben. Ersteres würde mir hier nämlich Ärger einbringen und im Seminar am Mittwoch gar nichts bringen.
[Geschrieben um 19:11]

1/05/2008

Zeitvertreib

Eigentlich habe ich ja besseres zu tun, aber wie das nun mal so ist, findet man immer etwas, dass interessanter ist...

Es gibt dieses "bescheuerte Spiel" namens My Mimi City. Mit jedem Besucher wächst dann die eigene Stadt.
Ich bin ja mal gespannt, ob meine Stadt auch irgendwie wachsen wird *g*

12/19/2007

Keinohrhasen - Die Zweite

Morgen startet der Film offiziel in den deutschen Kinos und eben habe ich das hier gefunden:










Leider konnte ich die endgültige Fassung bis jetzt noch nicht als youtube clip finden.